Das Spiel der Götter

Die Welt der Oroun ist bestimmt von den Göttern und deren Spiel.
Die Figuren des Spiels sind die Clane der Oroun.
Jeder Clan hat seinen Gott, der verbunden ist mit dem Wohl und Wehe des Clans. Hat der Clan Erfolg, so ist auch sein Gott groß und mächtig, denn mächtige Götter haben mächtige Gefolgsleute. Ist der Clan schwach, so wird auch der Gott verachtet.
So stehen die Clane in ständiger Konkurrenz miteinander, zu Ehren ihres Gottes. Sie gehen davon aus, dass ein Gott von seinen Gefolgsleuten erwartet, dass sie sich im Spiel der Clane auszeichnen und zu Ehren des Gottes Ansehen und Wohlstand erringen.

Die Götter nun lassen die Clane gegeneinander antreten, um ihre Kräfte zu zeigen. Nach Meinung der Oroun ist es den Göttern, ebenso wie den jungen Kriegern, wichtig zu demonstrieren wie stark und mächtig sie sind.
Dies demonstrieren sie vor allem den anderen Göttern, in deren Augen sie auf- oder absteigen je nachdem wie sie ihre Clane stützen oder diese untergehen. Das hindert die Götter der Oroun nicht daran nachtragend und gemein zu reagieren, wenn die Oroun im Spiel versagen.

Andere Humanoide haben ihrer Meinung nach entsprechende, ferne Landgötter, die auf dem Meer zu machtlos sind um etwas auszurichten. Darum fristen sie ihr Dasein auch als Sklaven der Oroun ohne Schutz eines Gottes, weil sie auf dem Meer von ihrem Gott verlassen sind.
Allgemein gehören Sklaven keinem Clan und damit keinem Gott an. Das verringert nach Meinung der Oroun ihren Wert als humanoides Wesen.
Wer keinen Gott hat, hat bei den Oroun keine Rechte.
Das jemand einen Gott hat, erkennt man daran, dass er im Kampf stark ist und im Spiel der Clane Erfolg hat. Das ist insgesamt ein recht komplexes Geflecht.

Allerdings zeigt grundsätzlich Kampfesstärke die Gewogenheit eines Gottes. Es ist nicht klar, welcher Gott einem Kämpfer beisteht, aber er ohne die Hilfe eines Gottes kann, nach Meinung der Oroun kein Wesen im Kampf bestehen.
Darum erringt ein Mann, der für seine Freiheit kämpft diese auch, wenn er im Zweikampf einen Oroun besiegt.
Gelingt dies nicht, wird der aufbegehrende Sklave getötet.


Der Clan und sein Gott:

Oben schwebt der Gott, unten liegt die Welt, in diesem Fall das Meer.

Vom Gott direkt stammt die innerste Familie ab: Die Ora, diese ist umgeben von den Ara, den äußeren Familien und dem Gefolge des Clans, die ebenfalls Teil des Clans sind.


Den Willen der Götter zu erfragen ist Aufgabe des Clanvaters und seiner direkten Kinder. Diese haben Kontakt zu den Göttern. Besonders die unverheirateten und damit noch jungfräulichen Töchter des Clanvaters können den Willen der Götter erkennen.
Daher wird der Clanvater zu den verschiedensten Belangen gefragt, wie die Götter dazu stehen.
Es ist auch Möglich zum einen die Götter gnädig und gewogen zu stimmen und zum anderen ihnen etwas zukommen zu lassen, das sie brauchen um mächtig zu werden. Auch sie sehen die Kinder des Clanvaters in ihren Visionen und verkünden es dem Volk.

Nach Vorstellung der Oroun sind all ihre Götter männlich. Sie haben keine Frauen, brauchen aber auch gewöhnlich keine, da sie unsterblich sind. Doch wenn ein Gott ein Kind haben will, braucht er natürlich eine Frau die es austrägt, und manchmal braucht er eine Frau um die bindenden Kraft der Frauen zu nutzen, die es auch ist mit der sie nach Meinung der Oroun Kinder austragen können. Die Götter erinnern an eine Mischung aus Meernixer, Meeresgetier und seltsames Fabelwesen. Die Clane haben Abbilder ihrer Götter die sehr unterschiedlich sein können.
Sie schließen dabei nicht die Existenz ganz anderer Götter aus, doch diese sind weit weg und für die Oroun uninteressant.

Die Götter der Oroun sind keine Schöpfungsgötter. Die Welt ist entstanden aus dem Meer und dem Land und dem Geist und vor allem dem Zusammenspiel von alldem. Die Götter sind rein Geist und haben die Vorväter der Clane geschaffen. Die Frauen entstanden aus dem Meer und dem Land und verbanden sich mit den Männern, so dass diese nun an die Welt gebunden sind. Da diese die Bühne des göttlichen Spiels ist, war das auch notwendig.

Opfer an die Götter stammen von dieser Welt, da dies es ist was einem Gott fehlen kann. Alles was Teil seiner Welt ist, hat ein Gott ja.


Frauen sehen die Oroun nicht als wirkliche Humanoide an. Sie sind andere Wesen, welche den Männern hinzugegeben wurden. Daher können sie nicht für ihre Freiheit kämpfen und sie sollen auch nicht kämpfen. Ihre Aufgabe im Dienst des Gottes ist eine andere. Den Göttern ist dabei sehr wichtig, das eine Frau sich anständig verhält. Frauen die sich nicht an die Anstandsregeln halten, werden von den Göttern verstoßen. Ihre Rolle ist dabei deutlich passiver als die der Männer. Sie bleiben auf dem Ring ihres Mannes, gebären Kinder und halten sich rein.
Da sie einmal in ihrem Leben den Clan wechseln, haben die Frauen der Oroun zu zwei Göttern Kontakt. Sie dienen als Bindeglied zwischen Göttern und keine Hochzeit der Oroun wird ohne Zustimmung der Götter geschlossen.

 

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